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Netzwerk Integration

Gründe für die Gründung des Netzwerkes Integration am 16.11.05

Vor Ort entscheidet sich, wie das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft gelingt. Die Kommune ist der wichtigste konkrete Integrationsort. Es ist eine Integration auf Gegenseitigkeit. Wir müssen über das Zusammenleben da reden, wo das Leben konkret ist - dort wo wir wohnen, in der Arbeit, in Schule und Kindergarten, bei den Angeboten für ältere Menschen, bei den Teilhabechancen.

Integration ist keine Vorleistung, die Menschen mit Migrationsgeschichte erbringen müssen, sondern alle sind aufgerufen, sich dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zu stellen.

In Landshut leben ca. 11% Einwohner mit nicht-deutschem Pass, dazu viele Eingebürgerte mit nicht-deutscher Muttersprache.

Beteiligte:

♦ Akteure vor Ort, die haupt- oder ehrenamtlich mit Zuwanderern arbeiten:
Sprachschulen, Beratungsstellen, Bildungsträger, Jugendeinrichtungen, Stützpunktverein „Integration
durch Sport“
♦ VertreterInnen von Migrantenselbstorganisationen
♦ Interkulturelle Initiativen
♦ StadträtInnen aller Fraktionen, Regierung von Niederbayern, BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)

Ziele:

♦ Abbau sozialer Distanz zwischen den verschiedenen Akteuren
♦ Vernetzung und Kooperation aller vor Ort an Integration Beteiligten / Bündelung von Kompetenzen
♦ Analyse und Konzeption von Maßnahmen zum Abbau von Integrationshemmnissen
♦ Schaffung von Teilhabemöglichkeiten durch die Gründung eines Beirates für Migration und Integration
♦ Einsetzung von Integrationsbeauftragten in den Kommunen, um Integration als Querschnittsaufgabe
zu verankern
♦ durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit die Themen Zuwanderung und Integration positiv darstellen

Inhalte: Integration ist Querschnittsaufgabe!

♦ die thematische Bearbeitung von Integrationsfragen in verschiedenen Bereichen
♦ Überprüfung von Angeboten – sind sie bedarfsgerecht?
♦ Ideen und Anstöße für Verbesserungen oder weitere/veränderte Angebote geben
♦ enge Kooperation mit dem Beirat für Migration und Integration

Form:

Es finden moderierte Treffen im zeitlichen Abstand von sechs – acht Wochen bei abwechselnder Gastgeberrolle statt (mit Protokoll). Die Moderation liegt bei Annelies Huber vom Haus international. Die Arbeit im Netzwerk ist ein Beteiligungsprozess mit allen Akteuren. Eingeladen sind neben den Mitgliedern des Netzwerks Integration als Gäste je nach Thema auch VertreterInnen von Institutionen vor Ort und/oder VertreterInnen von Modellprojekten als ReferentInnen.

Erfolge

Seit 01.03.09 gibt es einen Beirat für Migration und Integration in Landshut. Die Arbeitsatmosphäre im Netzwerk ist konstruktiv und lösungsorientiert. Die Beteiligten haben sich gegenseitig besser kennen gelernt, Energien und Können werden gebündelt.